Showing posts with label Lifestyle. Show all posts
Showing posts with label Lifestyle. Show all posts
Tuesday, October 29, 2013
Butternusskürbis Pasta mit Salbei & Pumpkin Patch
Langsam wird's ernst. Nur noch zwei Tage, dann werden wir zum allerersten Mal "Trick or Treat"-en.
Die ganze Stadt ist schon voller Vorfreude. Und voller Kürbisse! Ganz besonders goldig finde ich ja die "Pumpkin Patches" die es nun auf jeder größeren Fläche gibt. Eine Art Markt für Kürbisse, aber mit Tieren zum Streicheln, Hüpfbürgen, Heuhaufen und anderen lustigen Spielen. Mein Sohn ist ja der absolute Tierfreund. Zur Verwunderung der ganzen Nachbarschaft hat er es sogar geschafft, die muffelige Katze von gegenüber zu streicheln. Das Vieh ist echt immer schlecht gelaunt. Tagelang lag der Bub auf dem Bauch am Gehsteig und hat die Katze gelockt, ihr vorgesungen und sich zentimeterweise rangetastet. Und tatsächlich, jetzt lässt sie sich von ihm hinterm Ohr kraulen. Ich werde nach wie vor angefaucht. Weil das Kind vor allem aber Ziegen liebt, treiben wir uns öfter mal auf den Pumpkinpatches rum. Darum gibt's bei uns Zuhause massig Kürbis. Ausgehöhlte und mit Grimassen verzierte auf der Eingangstreppe, winzigkleine als Dekoration und Butternusskürbis im Topf.
Dieses Rezept fanden wir alle extrem lecker. Sogar Finn hat es begeistert in sich reingestopft. Ja, reingestopft. Ich bin mir nicht mal sicher ob er es gekaut hat…. Sehr cremig und perfekt für die kühleren Tage. Die Mengenangaben kann man ruhig variieren. Ich habe nichts gewogen, sondern einfach abgeschmeckt. Schließlich sind ja alle Kürbisse unterschiedlich groß. Und lasst bloß nicht die Salbeiblätter weg, die geben dem Gericht erst den richtigen Kick!
Butternusskürbis Pasta mit knusprigen Salbeiblättern
1 Butternusskürbis, geschält und gewürfelt (eine andere Sorte geht bestimmt auch)
Olivenöl
ein Bund frische Salbeiblätter
1 Packung Spaghetti
1 Tasse Gemüsebrühe
1/2 Zwiebel, fein geschnitten
1 Prise geriebene Muskatnuss
1 Handvoll frisch geriebenen Parmesan
grobes Meersalz und Pfeffer zum Würzen
Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Kürbis hinzufügen und ca. 12-15 Minuten kochen.
Während der Kürbis kocht werden die Salbeiblätter frittiert. Dazu in einem kleinen Topf etwas Olivenöl erhitzen. Auf mittlerer Hitze, bis das Olivenöl ein bisschen brutzelt. Dann immer ein nur ein paar Blätter auf einmal vorsichtig ins Öl geben und knusprig frittieren. Etwa 30 Sekunden lang. Die Blätter sollten kross, aber noch grün sein. Den Salbei vorsichtig aus dem Öl nehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Mit grobem Salz bestreuen und auf die Seite stellen.
Mit einem Schaumlöffel den Kürbis aus dem Wasser holen und in eine große Schüssel geben. Die Nudeln in das kochende Kürbiswasser geben und nach Packungsangabe kochen.
Den gekochte Kürbis mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren bis er schön glatt ist. Etwas Brühe hinzugeben bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat.
In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebeln hinzufügen und ein paar Minuten brutzeln lassen. Sie sollten schön weich sein. Den pürierten Kürbis und den Parmesan dazugeben und gut verrühren. Mit Muskat, Meersalz und Pfeffer würzen und die Nudeln untermischen. Ein paar Salbeiblätter zerkrümeln und unter die Nudeln mischen. Die Kürbisnudeln auf Teller verteilen und mit den restlichen Salbeiblätter verzieren.
Das Rezept habe ich bei www.twopeasandtheirpod.com gefunden und war sehr begeistert!
Ich hatte eine riesige Menge Soße und habe einen Teil davon eingeweckt. Sehr praktisch wenn das Kind mal wieder am Verhungern ist und jetzt! gleich! sofort! Nudeln essen MUSS! Ich glaub er hat grad nen Wachstumsschub...
Gestern waren wir bei unserer süßen, älteren Nachbarin eingeladen. Unsere Häuser stehen so eng beieinander dass wir uns beim Frühstückmachen "Guten Morgen" sagen können. Sie hat noch ein paar Nachbarn eingeladen um uns ihnen vorzustellen. Sie hat für Finn ihr extra Haus dekoriert und der Bub wusste gar nicht wo erst zuerst hinschauen sollte. Ausserdem gab es Cranberrypunsch und Kürbismuffins. Lecker!!! Ich muss mir unbedingt noch das Rezept holen. Da wir von allen Seiten Halloweendeko geschenkt bekommen, hat die schwarz-orange-lila-Kombi nun also doch zu uns gefunden. Zumindest auf den Balkon. Und ins Kinderzimmer.
Heute wird in der Preschool eine Halloweenparty gefeiert, morgen werde ich einen gruseligen Kuchen für die Party backen und am Donnerstag ist es dann endlich soweit. Danach werden dann hoffentlich alle grinsenden Kürbisse weggeräumt und wir können uns endlich dem Herbst widmen!
Feiert ihr auch? Verkleidet ihr euch vielleicht sogar?
Booohoooo!
Eure Hanni
Wednesday, October 16, 2013
Classy Halloween Decoration
Halloween steht vor der Tür!
Unser allererstes in der neuen Heimat. Damals, als wir noch jung waren (harrharr), haben wir schon mal Halloween in den USA gefeiert. Mein Mann hat in Michigan studiert und ich war zu besuch. Es war ungefähr so, als würde die "American Pie"-Crew Halloween feiern. Mit wilden Parties im ganzen Block, Polizeirazzias, halb nackten Studentinnen die aus Fenstern springen, Bierbong vom zweiten Stock...
Also so ziemlich genau das Gegenteil von dem was ich mir dieses Jahr erwarte! In den letzten Jahren wurde in unserer deutschen Wohnung ja schon Halloween gefeiert. Guckt mal hier. Ich lasse doch keine Gelegenheit aus, meine Freunde zu verkleiden und massig lustige Backexperimente zu starten!
Dieses Jahr werden wir aber zum ersten Mal beim "Trick or Treat" mitmachen. Angeblich sind die Häuser am Strand berühmt für ihre genialen Dekorationen und tonnenweise Süßigkeiten die sie and die Kinder verteilen. Selbst die Erwachsenen bekommen glänzende Augen wenn sie uns davon erzählen.
Leider bin ich immernoch nicht so richtig gut zu Fuß unterwegs. Daher hält sich auch mein Dekowahn in Grenzen. Wenn ich nämlich shoppen gehen oder irgendetwas größeres in der Wohnung verändern möchte, muss ich zuerst meinen Mann fragen. Und ihn dann dazu überreden mitzumachen. Ich glaube ich habe mein Kontingent für diese Woche schon für einen Ikea-Besuch und das Anbringen eines "Bedskirts" aufgebraucht... (Fragt nicht was das ist, dazu komm ich die Woche noch)
Ich muss ja zugeben, dass ich sowieso nicht so richtig auf diese Kitsch-Deko in orange und schwarz stehe. Das passt einfach zu gar nix! Also habe ich mir im Supermarkt einen hübschen, weißen Kürbis mitgenommen. Aus dem Augenwinkel habe ich meine Jungs orange Monsterkürbisse in den Monstereinkaufswagen wuchten sehen. Bis zum Wochenende werde ich damit wohl aber noch verschont werden...
Ein paar Tage lang durfte der weiße Kürbis dann unberührt und dekorativ auf der Kommode rumstehen. Gestern Abend kam es dann doch über mich. Und so sieht das gute Stück dann mit Edding verziert, mit Glitzerkleber bepunktet und mit Perlen (von einem kaputten Armband) beklebt aus.
Der Diffuser von Barr-Co war übrigens in meiner letzten Popsugar Musthave Box und riecht himmlisch... Nach Vanille, Getreide, Milch und einem Hauch Wiese. So richtig lecker. Falls ihr in den USA seid und nach einem schönen Mitbringsel oder einem Souvenir für euch selbst sucht, versucht es doch mal damit.
Man KANN sich hier der Halloween-Vorfreude nicht entziehen also werde ich auch mal ein paar neue, leckere Sachen ausprobieren. Die gibt´s dann, ganz versprochen, noch vor dem großen Ereignis hier am Blog! Feiert ihr? Kommen bei euch Kinder vorbei und wollen Süßes? Werdet ihr euch verkleiden?
Ich bin gespannt,
liebe Grüße, Hanni
Unser allererstes in der neuen Heimat. Damals, als wir noch jung waren (harrharr), haben wir schon mal Halloween in den USA gefeiert. Mein Mann hat in Michigan studiert und ich war zu besuch. Es war ungefähr so, als würde die "American Pie"-Crew Halloween feiern. Mit wilden Parties im ganzen Block, Polizeirazzias, halb nackten Studentinnen die aus Fenstern springen, Bierbong vom zweiten Stock...
Also so ziemlich genau das Gegenteil von dem was ich mir dieses Jahr erwarte! In den letzten Jahren wurde in unserer deutschen Wohnung ja schon Halloween gefeiert. Guckt mal hier. Ich lasse doch keine Gelegenheit aus, meine Freunde zu verkleiden und massig lustige Backexperimente zu starten!
Dieses Jahr werden wir aber zum ersten Mal beim "Trick or Treat" mitmachen. Angeblich sind die Häuser am Strand berühmt für ihre genialen Dekorationen und tonnenweise Süßigkeiten die sie and die Kinder verteilen. Selbst die Erwachsenen bekommen glänzende Augen wenn sie uns davon erzählen.
Leider bin ich immernoch nicht so richtig gut zu Fuß unterwegs. Daher hält sich auch mein Dekowahn in Grenzen. Wenn ich nämlich shoppen gehen oder irgendetwas größeres in der Wohnung verändern möchte, muss ich zuerst meinen Mann fragen. Und ihn dann dazu überreden mitzumachen. Ich glaube ich habe mein Kontingent für diese Woche schon für einen Ikea-Besuch und das Anbringen eines "Bedskirts" aufgebraucht... (Fragt nicht was das ist, dazu komm ich die Woche noch)
Ich muss ja zugeben, dass ich sowieso nicht so richtig auf diese Kitsch-Deko in orange und schwarz stehe. Das passt einfach zu gar nix! Also habe ich mir im Supermarkt einen hübschen, weißen Kürbis mitgenommen. Aus dem Augenwinkel habe ich meine Jungs orange Monsterkürbisse in den Monstereinkaufswagen wuchten sehen. Bis zum Wochenende werde ich damit wohl aber noch verschont werden...
Ein paar Tage lang durfte der weiße Kürbis dann unberührt und dekorativ auf der Kommode rumstehen. Gestern Abend kam es dann doch über mich. Und so sieht das gute Stück dann mit Edding verziert, mit Glitzerkleber bepunktet und mit Perlen (von einem kaputten Armband) beklebt aus.
Man KANN sich hier der Halloween-Vorfreude nicht entziehen also werde ich auch mal ein paar neue, leckere Sachen ausprobieren. Die gibt´s dann, ganz versprochen, noch vor dem großen Ereignis hier am Blog! Feiert ihr? Kommen bei euch Kinder vorbei und wollen Süßes? Werdet ihr euch verkleiden?
Ich bin gespannt,
liebe Grüße, Hanni
Saturday, October 12, 2013
Home sweet home... oder wie ich zum SIM wurde
Unser Umzug von München nach Hermosa Beach war ein ganz schönes Chaos.
Von Anfang an war klar, dass wir auf keinen Fall einen Container rüberschicken wollen. Die Transportkosten sind so hoch und man will ja nicht mit seinem ganzen alten Kram von vorne anfangen… Allerdings bedeutet das natürlich: Hardcore ausmisten. Da helfen auch keine Ratgeber zum Reduzieren seiner Habseligkeiten. Da helfen nur Müllbeutel, Ebay, Kleinanzeigen und der Wertstoffhof. Und eine leere Wohnung im Haus meiner Schwiegereltern!
Wir haben beschlossen, möglichst viel zu verkaufen und von dem Erlös dann neue Sachen zu kaufen. Das ist immernoch günstiger als die alten Möbel auf Weltreise zu schicken. Angefangen haben wir mit dem ganzen Spaß so ca. 5 Wochen vor dem Auszug. Man kann ja schlecht monatelang auf dem Boden essen und schlafen… Eigentlich war die Idee ja auch ganz gut, aber die Umsetzung hat uns dann doch die letzten Nerven gekostet. Unsere Couch zum Beispiel, haben wir durch die Kleinanzeigen 60 (in Worten sechzig!!!!) mal verkauft. So viele Zusagen habe ich zumindest bekommen. Gekommen ist dann erstmal keiner. Und wenn dann mal wer kam liefen die Dialoge ungefähr so ab:
Potenzielle Käufer: Ach, das ist also die Wohnzimmervitrine, die is aber klein!
Ich: Jaaa, die Maße stehen in der Anzeige…
PK: Also, hab ich jetzt nicht so genau gelesen. Und eigentlich ist sie auch voll hässlich.
Ich: Ein Foto davon war in der Anzeige…
PK: Ja schon, ich hab sie mir nur anders vorgestellt.
Ich: Na dann, schön dass Sie da waren AUF WIEDERSEHEN!
PK setzt sich auf die Couch: Die ist auch zu verkaufen?
Ich: Jaaaa…
PK: Is mir auch zu hässlich.
Ich: Also denn… AUF WIEDERSEHEN!!!!!!
PK: Wohin geht´s denn?
Ich: Nach L.A….
PK: Echt? Da war ich neulich mit meinem Harleyclub. Is voll hässlich dort… Überall Slums und so.
Ich: AUF WIEDERSEHEN!!!!!!!!!! RAUUUUUUUUSSSSS!!!!
Es kam mir echt so vor, als waren sämtlich Irre aus München und Umgebung mal bei uns zu Besuch. Kurz vor der Verzweiflung, am allerletzten Tag als wir schon mit dem Laster vor der Tür standen um das ganze Zeug mitzunehmen und einzulagern, kamen dann noch unsere Engel vorbei! Ein Paar, dass sich frisch getrennt hat und nun einträchtig zusammen nach neuen Möbeln sucht um beide Wohnungen gerecht einzurichten. Die Beiden fanden alles toll, haben alle restlichen Möbel gekauft und sämtliche Töpfe, Lampen, Fernseher und was sie sonst noch tragen konnten gleich mit.
Das nächste Abenteuer war dann das Finden und Einrichten der neuen Wohnung. Mein Mann flog 4 Wochen vor uns nach L.A. um eine Wohnung zu suchen. Unsere Lieblingsfreunde aus Michigian kamen auch und halfen ihm dabei. Das ganze lief dann ungefähr so ab: die drei vereinbarten einen Termin für eine Besichtigung, ich blieb dank der Zeitverschiebung die ganze Nacht wach, die Jungs sprachen mit den Vermietern, während meine Freundin mit dem IPad eine virtuelle Wohnungsbesichtigung mit mir machte. Oh man, war das spannend!!!! Aber wir haben unsere Traumwohnung gefunden. Und ich war live dabei. Juhuuuu!
Dann begann der Spaß erst richtig: Das Einrichten. Ich hatte einen Grundriss und eine Kreditkarte. Aber ich war noch nie in der Wohnung. Aber ich wollte auch nicht, dass Schatzi die Wohnung einrichtet. Sein Einrichtungsgeschmack weicht nämlich dezent von meinem ab. Zumindest wenn er allein einkaufen soll. Dann kauft er nämlich sicherheitshalber alles in schwarz, damit kann man ja nicht viel falsch machen…. Also bestellte ich ihm Handtücher, Werkzeugkoffer, Verbandszeug (sicher ist sicher) und lauter Kleinzeug, aber so richtig Möbelshoppen brachte ich dann doch nicht über mich. Ich saß nächtelang mit meiner Schwester vor dem Rechner und habe unsere Wohnung virtuell eingerichtet. Wie bei den SIMS! Besonders Finns Zimmer. Das sollte unbedingt fertig sein, bevor wir ankamen. Damit er sich gleich wohlfühlt. Sein Wunsch war ein Sternenzimmer mit Hochbett. Und was soll ich sagen. Mission erfolgreich beendet!!! Fotos davon folgen!
Weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte, hab ich dann meinen armen Mann zu IKEA geschickt um eine Couch zu kaufen. Den Ektorp. Eigentlich haben wir uns geschworen nie wieder dort etwas zu kaufen. Wir sind ja jetzt erwachsen und irgendwie fallen unsere selbst zusammengebauten Möbel immer auseinander… Aber Ektorp ist hübsch, schlicht und günstig. Ich muss zugeben, ich hab den Kauf nicht bereut. Auch wenn wir jede Woche die Bezüge waschen oder zumindest die weiße Decke die draufliegt.
Als ich dann endlich in unserem neuen Zuhause ankam war ich heilfroh, dass ich nicht alles online bestellt hatte. Am Strand zu wohnen ist einfach… anders! Niemals hätte ich mir im kalten Deutschland diese Möbel ausgesucht. Beim Erkunden unserer neuen Gegend fand ich so schnuckelige Läden mit hübschen Möbeln und Kleinkram im Beachstyle. Wir haben uns dann ein Auto gemietet und gestoppt wie die verrückten. Die Hauptfarben in unserer Wohnung sind nun türkis (wie das Meer), Treibholzbraun, weiß & beige. Sogar das Bad ist türkis gefliest. Hier sind ein paar Bilder aus unserem Wohnzimmer.
Bild: Ryan Graeff
Spiegel & Kommode: Home Decorators
Peace Zeichen: Shryne Design
Pytaya: Farmers Market
Tisch: curious...
Natürlich habe ich trotzdem viel online bestellt. Das ist einfach superpraktisch. Vor allem Amazon ist jetzt mein bester Freund. Alles wird in ein paar Tagen direkt vor die Tür gestellt. Der nette Postmann trägt uns sogar die Möbelpakete die Treppe hoch und direkt vor die Tür!
Was mich aber unserer ganzen Umzugsaktion am meisten überrascht hat, war der Inhalt unserer Koffer. Jeder hatte einen "persönlichen Koffer" für seinen Kram und einen Koffer mit Zeugs wie Besteck, Lieblingssofadecke und Fotoalben, Bücher, Ladegeräte usw… Beim Öffnen des Koffers musste ich dann doch ein bisschen lachen. Da hat man so viel Zeug und es ist doch lustig zu sehen was genau von all dem Kram anscheinend wichtig für mich war. In meinem "persönlichen Koffer" waren unter anderem: eine winzige Makeuptasche mit den Basics, ein Foto von meinen Schwestern, Schmuck, einen silbernen Apfel (zum Öffnen) vom Theresienwieseflohmarkt, meine Lieblingshighheels, meine grüne Lieblingsvase, Keksausstechformen, zwei Kissenbezüge…
Ist doch erstaunlich worauf man sein Zeug reduzieren kann - wenn man muss!
Worauf könntet ihr denn niiiiie, niiiee, niiiiiiiiiiemals verzichten?
Was müsste in euren Koffer?
Alles Liebe, Hanni
Thursday, October 10, 2013
honeybavaria goes california!
Lang ists her seit dem letzten Blogeintrag und viel ist seitdem passiert....
Wir haben Deutschland hinter uns gelassen und sind ausgewandert.
Nach L.A. Genauer gesagt nach Hermosa Beach.
Wenn man an L.A. denkt, denkt man an eine hektische Grosststadt, viel Verkehr, Hollywood, den Sunsetstrip... Hermosa Beach ist so ziemlich genau das Gegenteil. Ein schnuckeliges Sädtchen am Strand mit niedlichen Läden, entspannten Menschen, einem Pier von dem aus man Delfine und Robben beobachten kann - und durchtrainierte Beachvolleyballer wohin das Auge reicht. Klingt gut, oder?
Der Umzug allerdings war die Hölle. Stellt euch mal vor, ihr müsstet euren kompletten Hausstand auf 7 Koffer reduzieren. Nein, nicht nur Klamotten und Make-up. 7 Koffer fuer 3 Personen. Genau das haben wir gemacht. Aber dazu in einem anderen Blogbeitrag.
Hier in HB hat sich für uns nun einiges verändert. Man wandert ja nicht alle Tage aus! Die grösste Veraenderung ist (neben dem grandiosen Wetter) wohl, dass wir kein Auto mehr haben. In München waren wir dazu einfach zu faul. Aber wir wollten neu anfangen, ein bisschen aktiver sein und vor allem konnten wir uns nicht dazu aufraffen eins zu kaufen. Ein neues Auto zu kaufen stand nicht zur Debatte. Nicht nachdem ich mit meinen Bestellungen für die Wohnungseinrichtung fertig war. Und für ein gebrauchtes waren wir zu feige. In den USA gibts nämlich keinen TÜV. Das bedeutet, es kann durchaus passieren, dass man mit seinem neu gekauften Auto ums Eck fährt und es fällt einfach auseinander. Und da wir beide absolute Experten in Automobilfragen sind (muhahahaha) liessen wir das einfach bleiben und haben die ganze Familie mit Beachcruisern ausgestattet. Das sind hübsche Fahrräder in bonbonfarben mit nur einem einzigen Gang. Ok, MEINS ist bonbonfarben. Die Räder meiner Maenner sind schwarz. Mit Flammen. Nichtsdestotrotz haben wir aber alle nur einen Gang und der reicht. Damit fahren wir also täglich am "the Strand" entlang und lassen uns die Meeresbrise um die Nase wehen.
Zumindest bis vor ein paar Wochen. Bei meinem grandiosen Versuch es meinem 4-jährigen (4!!!) Sohn gleichzutun und Skateboardfahren zu lernen, hab ich mir das Bein gebrochen. So richtig peinlich. Mitten am Pier. Ich bin 3 Meter gefahren und hab mich genau auf dem Hermosa Beach Pier Stern auf den Hintern gesetzt. Und mir dabei - wie auch immer - das Wadenbein angeknackst. Der Arzt meinte dass das technisch überhaupt nicht möglich ist und ob ich nicht doch vielleicht von einem Auto gerammt wurde… Ähm nö! Hab ich schon erwähnt, dass ich mir nebenbei noch beide Knöchel verstaucht hab? Aber es geht voran und in (hoffentlich) zwei Wochen kann ich bestimmt wieder ohne Krücken und Rollstuhl und Schienenstiefel durch den Sand hüpfen. Das Kind erzählt jetzt übrigens allen Menschen denen er begegnet mit seinen neuerworbenen Englischkenntnissen:"Mommy is not good at skateboarding! But i am!". Mittlerweile wird er von den Skatern am Pier schon mit DEM Handzeichen begrüßt und bekommt Ausrüstungs- und Stylingtipps... Er lernt schon die ersten Tricks und kriegt dauernd Schulterklappse und Lob von wildfremden Menschen. Ein bisschen bin ich ja schon neidisch!
Aber bis ich nicht mehr durch die Gegend humple, kann ich mich ja auch ein bisschen um meinen armen Blog kümmern.
Es geht fröhlich weiter mit lustigen Mami- und Babysachen, USA-Fundstücken und Neuigkeiten aus Deutschland. Meine Schwestern und ihre Freundinnen werden mich nämlich tatkräftig dabei unterstützen. Ich werde in den zukünftigen Posts erwähnen welche meiner Spioninnen dahintersteckt. So kann uns auf keinen Fall ein Trend entgehen. Deutschland, Californen, London… honeybavaria ist dabei!
Ich freu mich wenn ihr auch weiter mit dabei seid
und danke euch für all die netten Mails und Kommentare bisher.
Hier und auf meinem alten Blog!
Alles Liebe,
Hanni
Subscribe to:
Posts (Atom)

















